Die Weinlese findet von September bis Oktober statt und erfolgt ausschließlich händisch. Die Trauben werden in kleine 20 kg- Kisten gelegt und so schnell wie möglich in Keller gebracht.

WEINLESE 2013

Die Ernte begann im Vergleich zu 2012 von etwa zehn Tagen später , aber sicherlich im Einklang mit einem normalen Jahr. Der Winter wurde durch reichlich Niederschläge gekennzeichnet, und dies hat einen guten Vegetationszyklus des Weinstocks durch eine gute Versorgung mit Wasser erlaubt: Das Klima während des ganzen Jahres hat zu einem großen Wachstum der Reben geführt. Die frische Frühling hat die Phase der Keimung verzögert, dann es sich mit der Hitzewelle im Sommer erholten geworden. Die Qualität der Weine ist ausgezeichnet und verspricht man hohe Erwartungen als die Weinlese ist von guter Qualität.

WEINLESE 2012

BRAIDA ( Rocchetta Tanaro, Castelnuovo Calcea, Costigliole d Asti, Mango)

Der lange, frische Frühling hat eine Bereicherung der Böden mit Wasser ermöglicht, die im Sommer von großem Nutzen war.
Der Anfang hat daher im Vergleich zu den letzten Jahren spät eingesetzt und einige Rebsorten bzw. Weingartenpositionen wiesen Probleme mit der Blüte aufgrund der Kälte und der Regenfälle auf.
Der Brachetto war am Stärksten betroffen, während andere Rebsorten nur an den sonnenärmeren, kälteren Stellen große Produktionsverluste erlitten.
Schließlich begann der Sommer mit einer langen Reihe von wunderschönen Tagen. Sonne und Wind ermöglichten den Trauben eine schnelle Reifung, sodass sie den verspäteten Start aufholen konnten.
In einigen Fällen (tiefe, sandige Böden) stellte sich deutlich das Problem der Trockenheit, während die Pflanzen in unseren wunderbaren Weingärten in Rocchetta, die reich an Schlick und Ton sind, frische Böden vorfanden, die ihnen eine ausgezeichnete Reifung ermöglichten.
Insgesamt halte ich das Jahr 2012 für einen herrlichen Jahrgang, der harmonischer und eleganter als das imposante, kräftige Jahr 2011 ist.

 

Giuseppe Bologna

 

SERRA DEI FIORI ( Trezzo Tinella – LANGHE)

Weiße Trauben: Nascetta – Chardonnay – Riesling Renano
Ausgezeichnete Ernte in der Serra, wo der heiße Sommer mäßige Auswirkungen hatte.
Die 500 Meter Höhe, die günstige Lage nach Osten und die sorgfältigen, innovativen Agrartechniken haben das Erreichen eines perfekten Reifegrads unter Beibehaltung eines optimalen Säuregehalts ermöglicht. Die Weinlese erfolgte Ende August, vor den atmosphärischen Störungen, weshalb ausgewogene, extraktreiche Moste erzielt werden konnten.
Die Frische der Blumennoten und fruchtigen Akzente ist vielversprechend.

Agronomo & Enologo : Beppe Zatti / Giuseppe Bologna / Maurizio Giacosa

WEINLESE 2011

Der Beginn des Jahres war charakterisiert durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen und langen Regenperioden mit einigem Schneefall im März. Diese warmen Tage erreichten in weiterer Folge Spitzen von über 35 °C (!) bereits in den Monaten April und Mai. Der Juni hingegen war geprägt von anhaltendem Regen und unterdurchschnittlichen Temperaturen, die sich auch im Juli und in der ersten Augusthälfte fortsetzten. Mitte August erreichte uns eine afrikanische Hitzewelle mit Temperaturen über 38 °C ohne bedeutenden Niederschlägen. Erst im September bescherten uns einige Regenfälle auch etwas niedrigere Temperaturen im langjährigen Mittel.
2011 war zusammenfassend wieder ein sehr heißes Jahr vergleichbar mit 2003 mit jedoch etwas mehr Niederschlägen während der Vegetationsperiode von April bis Oktober.
Wie bereits in den Jahren 2003 und 2007 erreichte vor allem Barbera eine hohe Zuckerreife, welche einen überdurchschnittlich hohen Alkoholgehalt der Weine zur Folge hatte. Das Traubenmaterial, das in den Keller gebracht wurde war sehr gesund und hatte einen guten Säuregehalt, was zu ausbalancierten und vollmundigen Weinen führte. Die große Hitze jedoch führte zu einer deutlichen Ertragsreduktion bis zu minus 30 % in einzelnen Lagen.
Der frühe Erntezeitpunkt für die aromatischen Rebsorten erbrachte sehr frische und hocharomatische Weine für Moscato und Brachetto, ähnlich wie für unsere Weissweinsorten Nascetta, Chardonnay und Riesling. Grignolino profitierte von diesem warmen Jahrgang und zeichnet sich durch eine sehr aromatische Nase und mittlerem Körper aus. Auch der Merlot, Pinot nero und Cabernet Sauvignon für unsere Cuvée IL Bacialé kamen voll reif in unseren Keller mit den Rebsorten typischen Eigenschaften.

WEINLESE 2010

Im Jahr 2010 gab es  nur etwa drei Wochen mit extremer Hitze und es regnete dreimal so viel wie im Jahr 2003 mit dem Ergebnis, dass die Weinstöcke  keinen Hitze- und Trockenstress erlitten.
Es war so als gingen wir zurück in der Zeit: das Klima ähnelte stark den klassischen Jahrgängen wie zum Beispiel die grossartigen 1982 und 1996.
Aufgrund der Regenfälle war es m Jahr 2010 notwendig, den Weinberg engmaschiger zu kontrollieren und ihn vor Peronospora und anderen Pilzkrankheiten zu bewahren.
Die Regenfälle  Ende August und Anfang September drohten die Gesundheit der Trauben insbesondere durch Botrytis zu gefährden. Durch sorgfältige Selektion der Trauben in den einzelnen Weinbergen konnte schlussendlich mit den gesunden Trauben elegante, klassische und doch gut strukturierte Weine erzeugt werden.

WEINLESE 2009

Jahrgang 2009Der Winter 2008/2009 ist durch betraechtliche Niederschlaege charakterisiert, die es ermoeglichten die Wasserreserven der Boeden wiederherzustellen. Vor allem der reichliche Schneefall war in diesem Sinne sehr nuetzlich, dieser hat allerdings auch eine verspaetete Wiederaufnahme des vegetativen Wachstums von ca 10 Tagen im Vergleich zum jaehrlichen Durchschnitt bewirkt.
Nach einer optimalen Entwicklung der Jungtriebe dank hoher Temperaturen im Monat Mai konnte diese Verspaetung wieder aufgeholt werden. Die erhoehten Fruehlingstemperaturen bewirkten weiterhin eine verfrueht eintretende Bluetezeit und Fruchtansatz (ebenfalls 10 Tage im Voraus verglichen zu durchschnittlichen Jahrgaengen); diese verfruehte Gesamtentwicklung intensiviert sich noch bis hin zur Ernte.
Nach einem sonderbaren sommerlichen Auftakt (wechselhafter Maerz mit Regen und Sonne) bahnte sich ein sehr heisser August an, zu vergleichen mit dem Sommer des Jahres 2003 (der heisseste der letzten 10 Jahre), gefolgt von einem September der ebenso trocken und heiss war.
Dementsprechend war das Traubengut, welches zur Weiterverarbeitung im Weingut ankam ganz besonders gesund mit einem hohen Reifegrad jenseits des Gewohnten insbesondere den Zuckergehalt der Tauben betreffend.
Dieses Jahr erwarten wir muskuloese und kraftvolle Weine, die wir mit der Intention ausbauen ein ganz besonderes Gleichgewicht in den Weinen zu schaffen.

WEINLESE 2008

“Der Jahrgang 2008 begann im Frühjahr regulär nach einem eher milden Winterausklang.
Die Blüte fand allerdings in einer regnerischen und kalten Periode statt, was bei einigen Frühblühern (Moscato und Brachetto) aufgrund des Blütenfalls zum Fruchtverlust führte.
Die anderen späteren Sorten und vor allem die Barbera-Rebstöcke litten nur geringfügig unter diesem Problem.
Der Sommer war gekennzeichnet von raschen Klimawechseln zwischen sehr heißen Sonnentagen und kalten Regentagen. Das erforderte im Weingarten viele Kontrollen zum Gesundheitszustand der Pflanzen und zur Vegetation, sowohl am Boden (viele Mäharbeiten in der Zeile) als auch an der Laubwand des Rebstocks, deren Entwicklung durch die häufigen Regenfälle stimuliert wurde.
Der Saisonausklang war optimal mit heißen Sonnentagen und kalten Nächten, die zu einer langsamen Beerenreife führten und die Entwicklung von Aromastoffen begünstigten.
Daraus zogen die weißen Sorten (Moscato, Chardonnay und Riesling) Vorteil, die neben einem ausgezeichneten Reifegrad einen beachtlichen Aromabestand erzielten.
Auch die roten Sorten (Grignolino, Pinot nero, Merlot, Barbera und Cabernet Sauvignon) erreichten einen hervorragenden Reifegrad und erzielten Spitzenqualität in den Weingärten für die Bricco-Weine (Bricco dell’Uccellone, Bricco della Bigotta und Ai Suma).
Zusammenfassend kann der Jahrgang aufgrund seiner gesunden Beeren mit hervorragender Reife in qualitativer Hinsicht als ausgezeichnet gewertet werden, während er in quantitativer Hinsicht weniger ertragreich war.”

Giuseppe Bologna

WEINLESE 2007

Ertragsrückgang von 20 Prozent im PiemontDie Weinlese 2007 hat die niedrigsten Erntezahlen der letzten 60 Jahre. Es werden ungefähr 40,5 Mio. hl Wein, mit einem Rückgang von über 18 % im Vergleich zu 2006 mit 49.631.000 hl, erzeugt.
Im Piemont werden 2.580.000 hl Wein, d.h. 20 Prozent weniger als im Vorjahr, erzeugt.

 

Die diesjährige Klimaentwicklung war ungewöhnlich, mit einer langen Trockenheit von Ende Oktober bis Anfang Mai. Sie wurde von einigen Gewittern unterbrochen, welche die Wasserreserven jedoch nur teilweise wiederherstellten.

Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen im Winter und im Frühjahr sorgten für eine frühe Blüte, die 10-20 Tage vor der normalen Zeit lag. Dieser Vorsprung zog sich über die gesamte Erntezeit dahin.

Das Klima in der Erntezeit war durch heiße, helle Tage gekennzeichnet, die Ende August von einem segensreichen Regen unterbrochen wurden, der die Reifung der roten Beeren wieder ins Gleichgewicht brachte.

Die Tages- und Nachttemperaturen waren bis Mitte September hoch. Anschließend waren angemessenere Temperaturen zu verzeichnen.

Der Gesundheitszustand der Trauben war ausgezeichnet.

Die kleine Größe der Traubenkerne und die unversehrten, jedoch konsistenten Schalen rechtfertigten teilweise die geringere Erzeugungsmenge.

Der Zuckergehalt war ausgesprochen hoch. Einen besonders hohen Zuckergehalt verzeichneten die rottraubigen Reben, die in verschiedenen Fällen einen Alkoholanteil bis zu 15 % versprechen.
Der Muskateller weist eine recht interessante Aromenkonzentration, begleitet von einem ausgezeichneten Zuckergehalt und einer ausreichenden Säure, auf. Sehr interessant ist die Farbintensität der Rotweine, die besonders beim Barbera deutlich ist. Die Nebbiolo-Sorten von Barbaresco und Barolo verzeichnen exzellente Buketts und eine Überfülle an weichen Tanninen, die der optimalen Phenolreife zu verdanken ist.

WEINLESE 2006

Jahrgang 2006Der klimatische Verlauf des Jahres 2006 und insbesondere die Gesamtheit der mittleren Tagestemperaturen haben die Entwicklungsphasen der Weinrebe und die Reifung der Trauben spürbar gekennzeichnet: Im Laufe der Saison 2006 wechselten sich mehr oder weniger lange Zeiträume mit Temperaturen über dem Mittelwert mit anderen Zeiträumen ab, die durch Temperaturen unter dem Mittelwert geprägt waren.

 

Die Weinrebe hat die Auswirkungen der Temperatursprünge deutlich zu spüren bekommen: Auf Momente raschen Wachstums folgten andere, in denen die phenologischen Phasen “eingefroren” schienen.

Ein gewissen Einfluss auf die Weinrebe hatte auch die verfügbare Wassermenge, die sich schon im Laufe des Frühjahrs als nicht sehr reichlich erwies und im Sommer vor allem zwischen Juli und August die Warnschwelle erreichte, weshalb das Wachstum in vielen Weinbergen zum Stillstand kam, und zwar insbesondere in den jungen Weinbergen und in denen mit lockerem Erdreich.

Im August mit seinen weniger drückend heißen Temperaturen und einer mäßigen Wasserzufuhr war die Gefahr einer Dürre teilweise gebannt, doch erst nach den Regenfällen in der zweiten Septemberhälfte konnten Auswirkungen auf die Trauben beobachtet werden: zuerst eine signifikante Zunahme der Ausbeute pro Hektar und dann eine allmähliche Abnahme des Qualitätsniveaus der Produktion.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Regenfälle der zweiten Septemberhälfte zwischen den reifen Trauben, die zuerst gelesen wurden, und denen, die nach den Regenfällen gelesen wurden, tiefgreifende Unterschiede verursacht haben, und dass sich das Ausbeeren auch dieses Jahr als eine notwendige Technik erwiesen hat, um sowohl die durch die Wasserbelastung besonders in Mitleidenschaft gezogenen Weinreben zu entlasten als auch die Produktion zu voller Weinreben zu begrenzen. Dort, wo richtig verfahren wurde, erhielt man einen sehr hohen Zuckergehalt in Verbindung mit einem lebhaften, jedoch nicht übermäßigen Säuregehalt.

WEINLESE 2005

Die Qualität der TraubenDie wichtigsten Eigenschaften des Jahrgangs können mit 4 Punkten zusammengefasst werden:
• Phänologische Phasen im normalen Bereich und evidente Verfrühung der Reifung gegenüber 2004. Im Laufe der Reifung verringerte sich die Verfrühung, doch insgesamt begann die Weinlese einige Tage früher als im vergangenen Jahr.

 

• Die Entwicklung der Reifung der Trauben verlief unregelmäßig und wurde deutlich durch die Niederschläge in den Monaten September und Oktober beeinflusst. Es kam zu schnellen Erhöhungen der Parameter, die mit Phasen der Stagnation oder sogar des Rückgangs in den Tagen unmittelbar nach den Regenfällen abwechselten. Dennoch haben die gelesenen Trauben im Durchschnitt einen optimalen Reifegrad erreicht.

• Nach einem besonders ergiebigen Jahrgang wie 2004 sind wir dieses Jahr zu normaleren Werten zurückgekehrt.

• Die Gesundheit der Trauben war im Mittel gut. Die richtige Anbautechnik gestattete die spürbare Verbesserung des Urteils über die Gesundheit der Traube.

Urteile über die Trauben:

Dolcetto – Der Zuckergehalt war nahezu immer optimal und das Säureverhältnis ideal. Auch in Hinblick auf ihre Gesundheit haben die Trauben dem schwierigen Jahr gut standgehalten. Chardonnay – Optimaler Zuckergehalt und optimales Säureverhältnis; ziemlich gute Gesundheit der Trauben.
Brachetto und Muskat – Der Zuckergehalt war gut; das Säuregleichgewicht war beim Muskat optimal, jedoch etwas hoch beim Brachetto. Die Aromen der Sorten waren sehr intensiv.

Grignolino – Guter bis optimaler Zuckergehalt; das gleiche gilt für das Säureverhältnis. Ziemlich gute Gesundheit der Trauben.
Barbera – Optimaler Zuckergehalt. Etwas zu hoher Säuregehalt, vor allem wegen des geringen Abbaus der Apfelsäure.

WEINLESE 2004

Ein großartiger Jahrgang dank eines großartigen SeptembersKennzeichnend für die ersten Monate 2004 waren einerseits reichliche Regenfälle, die die Wiederherstellung eines Großteils der in der Saison 2003 stark in Mitleidenschaft gezogenen Wasserreserven gestatteten, und andererseits ein langsames Wiederaufblühen der Weinstöcke.
Die Keimung erfolgte gegenüber den vergangenen Jahren 8 bis 10 Tage später. Der Frühling lag im normalen Rahmen mit durchschnittlichem Niederschlag und ohne Spätforst. Anschließend kam es nur zu begrenzten und vereinzelten Regenfällen kurzer Dauer. Dies hat ein gutes, jedoch regelmäßiges Wachstum der Weinreben begünstigt. Nährstoffmangel oder -ungleichgewicht waren nur in begrenztem Umfang festzustellen. Die Weinstöcke haben 2004 im Durchschnitt eine große Zahl von mittelgroßen bis großen Weintrauben produziert. Schon zu Beginn des Sommers konnte man eine quantitativ reichliche Weinlese voraussehen. Die Temperaturen im Sommer waren niemals sehr hoch und es waren nicht die Zeiträume drückender Hitze zu verzeichnen, die die vergangenen Sommer gekennzeichnet hatten. Der Beginn der Beerenreife wurde erst in den ersten Augusttagen beobachtet. Die ersten Stichproben der Trauben zeigten eine beachtliche Verzögerung der Reifung.
Zum Glück wurde die Befürchtung eines schwierigen Jahrgangs durch einen perfekten September zerstreut: Temperaturen über dem Durchschnitt, hoher Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, windige und sonnige Tage mit niedriger relativer Luftfeuchte und ein einziger kurzer Niederschlag in der Mitte des Monats. Dies sind alle sehr günstige Faktoren für die Reifung der Traube. In der Tat zeigen die Stichproben der Weinbeeren, die während des ganzen Monats September vorgenommen wurden, eine konstante und signifikante Zunahme des Zuckergehalts der Trauben, die von einem regelmäßigen Abbau der Säuren begleitet wurde. Der günstige Klimaverlauf hat einen optimalen Gesundheitszustand der Trauben garantiert und gestattete die Aufschiebung der Weinlese. Bei der Lese hatten die Trauben einen hohen Zuckergehalt und ein nahezu perfektes Säuregleichgewicht. Die roten Trauben hatten einen hohen Gehalt an Anthozyanen: Die Weine haben im Allgemeinen einen geringen Alkoholgehalt im Vergleich zum Jahr 2003, doch sind sie mit Sicherheit ausgewogener, charakteristischer und eleganter. Sorten wie Muskat heben einen exzellenten Terpengehalt, der besonders aromatische Weine garantiert. Indem die Gesundheit der Trauben sorgsam geschützt, rechtzeitig gelichtet, den Weinstöcken Zeit zur vollständigen Reifung gelassen und die Lese so spät wie möglich begonnen wurde, konnten großartige Weine erzielt werden.

WEINLESE 2003

Diese Sorte gehört zu denen, die am stärksten von den sommerlichen Wetterbedingungen profitierten.
Die Anhäufung von Zucker in den Trauben war überall außergewöhnlich. Der feste Säurebestand, der für viele Reben auf Alarmniveau gesunken war, hatte für den Barbera exzellente Niveaus erreicht, bei einem optimalen Verhältnis Apfel- und Weinsäure. Die Erntearbeiten begannen so früh wie noch nie, an den ersten Septembertagen und dauerten je nach Zone und Weinberg den ganzen Monat über. Die Menge an produzierten Trauben lag unter der des Jahres 2002.
Die Ansammlung von Anthocyane in der Schale wurde durch die große Hitze nicht behindert, was allerdings bei den anderen Sorten geschah.
Vorausgesehen wird die Produktion von sehr alkoholhaltigen, extraktreichen Weinen, mit einer wahrhaft exzellenten Weichheit und Ausgewogenheit.

 

SCORE

Zuckergehalt   
Säuregehalt   
Gesundheit   
Traubenbeurteilung    

WEINLESE 2002

Wir waren vom Verlauf der Saison in den letzten sieben Jahren derartig verwöhnt, dass wir die schlechten Wetterbedingungen in diesem Jahr nur schwer akzeptieren konnten.
Der Sommer 2002 war unbestritten eine wahrhaft ungewöhnliche Saison, es war kalt, regnerisch, stürmisch und gewittrig, aber der Vegetationszyklus der Trauben endet nicht mit dem Sommer und der Reifungsprozess setzt sich auch im Herbst fort.
Hagel fiel auf einige unserer Barbera-Weinberge; es war kein starker Hagel und die betroffenen Trauben konnten danach trocknen, dadurch war der Schaden nur von quantitativem Ausmaß, aber der ständige Wechsel von sehr feuchten mit nur mäßig warmen Perioden haben die gleichförmige Reifung der Trauben beeinträchtigt.
Der ausgiebige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, das händische Entfernen der Blätter zur Verbesserung der Luftzirkulation, das Auslesen von Trauben und eine doppelte Ernte führten dazu, dass das Ergebnis positiv war.
Von Anfang sahen wir, dass die Trauben für den Bricco dell’Uccellone, Bricco della Bigotta, Ai Suma und Asso di Fiori (Blumentreibhaus) nicht die notwendige Qualität erreichen würden, um eine gute Reifung zu erhalten. Sie wurden zwar getrennt verarbeitet, aber zur Qualitätsverbesserung vonLa Monella, Bacialè, Montebruna und Il Fiore eingesetzt.

 

SCORE

Zuckergehalt   
Säuregehalt   
Gesundheit   
Traubenbeurteilung    

WEINLESE 2001

Die wichtigsten phänologischen Phasen der Barbera Weinstöcke waren gegenüber den durchschnittlichen Jahrgängen etwas verfrüht, aber die Weinlese begann, wie in den letzten Jahren üblich, in der dritten Septemberwoche.
Der Frost im April verringerte die Ertragsmenge. Zum Glück wurden wir nicht durch die heftigen Hagelschläge, die das Gebiet bis einige Tage vor der Weinlese heimgesucht hatten, betroffen.
Durch das ausgewogene Gleichgewicht des Blätterdachs gegenüber der Anzahl an Trauben konnte das Vertrocknen der Früchte durch die brennende Sonne an den am stärksten exponierten Stellen verhindert werden.
Allgemein kann man  behaupten, dass unsere Moste mehr als zufrieden stellende Analyseparameter mit hohen Zuckergehalten und ausgewogenen durchschnittlichen Säureanteilen aufweisen.

 

SCORE

Zuckergehalt   
Säuregehalt   
Gesundheit   
Traubenbeurteilung    

WEINLESE 2000

Wir registrieren diesen Jahrgang ein durchwegs positives Ergebnis, was die Qualität des Weins betrifft.
Nach einer leichten Verspätung der Knospenbildung, aber verfrühten phänologischen Phasen danach, wird einige Tage früher als im vergangenen Jahr geerntet.
Auch wenn die außergewöhnliche Hitze an einigen Junitagen und vor allem im August den Reifungsprozess unterstützten, so bereiteten die häufigen Regen Sorgen wegen des Befalls durch die Blattfallkrankheit, die selten so aggressiv und heimtückisch war.
Am 8. September begann die Weinlese mit dem Brachetto, dem Pinot Nero, dem Moscato, dem Grignolino und dann mit dem Barbera, abgeschlossen wurde sie in der letzten Oktoberwoche mit den Barberatrauben für den Ai Suma.

 

SCORE

Zuckergehalt  
Säuregehalt  
Gesundheit   
Traubenbeurteilung